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Lofoten Reisebericht – 4 Tage in der Karibik des Nordens

Auf unserer sechswöchigen Skandinavien Rundreise durften die Lofoten nicht fehlen. Von Norden kommend, nahmen wir die Autofähre 180 am späten Abend vom Gryllefjord (Senja) nach Andenes (Andoya). Die Fähre benötigt ca. 1:40 Stunde, so waren wir bereits nach kurzer Zeit am Sehnsuchtsort angekommen. In dem folgenden Lofoten Reisebericht erfährst du was wir in 4 Tagen alles erlebt haben.

Stürmische Begrüßung in Andenes

Der Himmel war bereits auf Senja verhangen, doch nun kam noch ein sehr unangenehmer Wind dazu. Der Wind peitschte vom Atlantik her und brachte ordentliche Kälte mit. Obwohl wir bereits Juni hatten, mussten wir die dicken Daunen Jacken anziehen.

Die Chance auf Andenes Wale zu sichten ist im Frühsommer recht gut. Noch vor Beginn der Reise hatten wir beschlossen auf Andenes eine Walsafari zu buchen, doch das schlechte Wetter und das tobende Meer beunruhigten mich.

Ich hoffte, dass das Wetter sich beruhigt. Wir beschlossen einen Stellplatz in der Nähe des Hafens aufzusuchen. In einer etwas größeren Straßenbucht fanden wir einen Platz, an dem bereits einige Camper standen. Viele Reisende übernachten in der Nähe der Fähre, um am nächsten Morgen die erste Fähre nach Senja zu nehmen.

Wir klappten das Dachzelt auf und gingen gegen 00:30 Uhr schlafen. Drei Stunden später war die Nachtruhe auch schon vorbei. Der starke Wind nahm in der Nacht an Geschwindigkeit zu und so peitschte es förmlich alle naselang an die Seitenteile des Zeltes. Der Geräuschpegel im Zelt war so ohrenbetäubend, dass wir uns entschieden die Nacht vorzeitig, als beendet zu erklären.

Wir fuhren am frühen Morgen zum Büro des Walsafari-Veranstalters. Wir tranken dort einen Kaffee am Auto und riefen pünktlich mit Öffnung des Büros den Veranstalter an um zu erfahren, wie hoch die Chancen stehen, dass an jenem Tag ein Boot zur Walbeobachtung aufbricht. Leider war an das Auslaufen nicht zu denken. Da auch die nächsten Tage hoher Wellengang vorausgesagt war, entschieden wir uns diesen Punkt ausfallen zu lassen.

Ankunft in Svolvær

Der Tag war ja noch so jung, dass alternativen Plänen nichts im Wege stand. Wir fuhren nach Svolvær, um unsere erste Wanderung auf den Lofoten zu starten. Am frühen Mittag erreichten wir den Startpunkt und der norwegische Sommer zeigte sich in aller Pracht.

Sonne, Wind, Regen, düstere Wolken und strahlend blauer Himmel wechselten sich minütlich ab. Da am späten Nachmittag wieder Starkregen angekündigt war, verzichteten wir auf das Mittagessen, schnürten in Windeseile unsere Wanderschuhe und packten Ersatzkleidung in den Rucksack.

Die Wanderung zum Djevelporten und Floya ist einer der Wanderklassiker auf den Lofoten. Sie lässt sich prima mit einer Stadtbesichtigung verknüpfen. Svolvær ist mit rund 4500 Einwohnern die größte Stadt auf den Lofoten.

Unser erster Wandertag auf den Lofoten

Die norwegischen Wanderrouten, die wir kennenlernen durften, hatten alle eines gemeinsam. Es ging von Beginn an eine lange Zeit steil bergauf. Wie auch dieses Mal lagen alle zu bewältigenden Höhenmeter zu Beginn der Strecke.

Das war anstrengend, aber lohnenswert, denn oben angekommen hatten wir einen Ausblick auf die zerklüfteten kleinen Inseln und die unten liegende Stadt. Genauso hatte ich es mir vorgestellt, überall ragten Bergspitzen aus dem Meer.

Nach gut drei Stunden war die Wanderung auch wieder vorbei. Der Magen knurrte, an kochen war nicht mehr zu denken. Zu lange hatten wir gewartet und die Laune war angespannt wie ein Flitzebogen. Eine schnelle Lösung gegen den Hunger musste her.

Die Norweger scheinen diese Situationen gut zu kennen, denn wirklich jede Tankstelle hat auch einen Schnellimbiss integriert. Wer sich auf einem längeren Roadtrip befindet, wird daher an den norwegischen Hotdogs an der Tankstelle nicht vorbeikommen. So steuerten wir die nächste Tankstelle an und gönnten uns einen nicht ganz so günstigen norwegischen Hotdog (ca. 4,50 Euro/pro Stück).

Eine Nacht am Meer

Nachdem wir unsere Energietanks wieder aufgeladen hatten, war nur noch eine Sache zu erledigen. Wir mussten einen windstillen Platz finden.

Nach kurzer Recherche in den bekannten Apps steuerten wir einen vielversprechenden Platz an der Küste an. Dort angekommen trafen wir auf ein deutsches Pärchen aus unserer Heimatstadt. Das junge Pärchen war mit einem ausgebauten Defender unterwegs. Wir hatten einen schönen Abend bei 1-2 Flaschen Wein. Müde, etwas angeheitert und glücklich verhieß diese Nacht erholsam zu werden.

Doch dies stellte sich schnell als Trugschluss heraus. Mit Ohrstöpseln und der Gewissheit, dass das Dachzelt trotz massiver Bewegung dem Wind standhalten sollte, schafften wir es ein wenig die Augen zu schließen. Nach einer kurzen Nacht packten wir unsere Sachen zusammen und setzten unsere Reise fort.

Wir wollten ein wenig durch die Gegend streifen und uns einige Spots anschauen. Doch bevor wir unsere Lofoten Tour fortsetzten, brauchten wir erst mal einen starken Kaffee. Wir fuhren los und hielten immer wieder an um die Landschaft zu bewundern. Die Sonne bahnte sich immer wieder ihren Weg durch die graue Wolkendecke und schien auf die Bergspitzen. Dadurch konnten wir ein Farbspiel beobachten, das wir bis dahin so noch nicht gesehen hatten.

Aus dem Fenster sahen wir immer wieder kleine, zerklüftete Inseln, teilweise mit Häusern darauf und ich fragte mich immer wieder wie schön es wohl wäre in einem der Häuschen vor dem Kamin zu sitzen. Es fing an zu regnen und wir sehnten uns nach einem warmen Plätzchen. Gut eine Stunde später trafen wir in Henningsvær ein.

Frühstück in Henningsvær

Henningsvær ist wohl das bekannteste Fischerdorf auf den Lofoten. In dem Ort wohnen weniger als 500 Menschen. Wir schlenderten durch die Gassen, entdeckten viel Street-Art und auch den einen oder anderen tollen Shop mit warmer Kleidung und den typischen Norweger-Pullovern.

Etwas durchgefroren standen wir am frühen Morgen vor einem Café. Kurz nach Ladenöffnung saßen wir im Kafe Trevarefabrikken, das weitaus mehr anbietet als nur guten Kaffee und Kuchen. Man kann hier nächtigen, an Yogakursen und Veranstaltungen teilnehmen. Der minimalistische Industrie-Stil hat uns sehr gut gefallen.

Wir wären gerne noch länger geblieben. Allerdings klarte das Wetter auf und wenn wir eines hier gelernt hatten, dann war es: „Nutze den Moment.“ Mit dem letzten Happen des Bananenbrotes in meinen Bäckchen ging es raus an die frische Luft.

Der Fußballplatz von Henningsvær  

Der Fußballplatz lässt sich gut mit dem Auto erreichen. Man steuert die zweite Insel an und fährt bis zum Ende durch. Wir parkten das Auto und kamen an zahlreichen Stockfischgestellen vorbei. Die Anzahl der Gestelle war enorm. Wir konnten uns kaum vorstellen wie viel Kabeljau dort hing.

Die Fische schaukelten im Wind und schienen uns den Weg zum Platz zu zeigen. Ein charismatischer Fisch sprang mir sofort ins Auge und ich musste mir die Fische aus der Nähe anschauen.

Als wir den Fußball Platz vor uns sahen, nutzte Norbert die Gunst der Stunde und erwähnte wie sehr wir doch eine Drohne benötigen. Den zugegebenermaßen erscheint der Platz aus der Vogelperspektive viel eindrucksvoller, aber sehenswert ist dieser Fußballplatz während einer Lofoten Reise allemal. Wir sahen uns noch etwas um und machten uns gegen 10 Uhr wieder auf den Weg.

Unstad Arctic Surf – Der nördlichste Surfspot der Welt

Ich saß auf dem Beifahrersitz und durfte die Landschaft an mir vorbeiziehen sehen. Wir fuhren ans Meer in das Dorf Unstad. Es liegt umrahmt von Bergen und einem hellen Sandstrand im Westen der Lofoten.

In diesem kleinen Dorf wohnten früher um die 300 Menschen. Heute sind es nur noch ca. 15 Einwohner. Ausgestorben wirkt es hier trotzdem nicht. Das nördlichste Surferparadies in Europa wird jährlich immerhin von 5000 Menschen besucht.

Gerade im Winter sind die Wellen imposant und Surfer kommen auf ihre Kosten. Im Juni und Juli kann dank der Mitternachtssonne, die Nacht zum Tag gemacht werden. Wir parkten am Strand, zogen uns Pullover und Daunenjacke an und gingen am Wasser spazieren.

Weit weg von tropischem Klima und Palmen zogen wir unsere Schuhe aus, um die Füße ins Wasser zu stecken und mit dem feinen Sand zu panieren. Eines ließen uns unsere Füße direkt wissen: Die Wassertemperaturen sind nichts für Warmduscher. Im Winter liegen die Wassertemperaturen nicht höher als 3 Grad Celsius. Der Sommer lockt mit Höchsttemperaturen von 11 Grad.

Im Gegensatz zu Norbert schreckten mich die eisigen Temperaturen nicht ab. Surfen lernen steht bei mir bereits länger auf der Liste und anders als auf Bali, wo sich gefühlt hunderte Surfer eine Welle teilen, ist hier deutlich weniger los. Wir entschlossen uns die anwesenden Surfer im Wasser noch eine kurze Weile zu beobachten und unser Mittagessen dann in der Surfschule einzunehmen.

Auch ohne Surfen einen Besuch wert

Wir parkten relativ nah am Eingang und bereits beim Verlassen des Jeeps duftete es nach Zimt. Voller Vorfreude gingen wir ins Gebäude und ich erblickte diese wunderbaren duftenden Zimtkringel. Bevor wir Platz nahmen, schauten wir uns noch ein wenig um. Rechts neben der Bar waren die Boards aufgereiht und einladende Tische standen im bereits gut gefüllten Gastraum.

Das Unstad Arctic Surf bietet neben Surfstunden auch tolle Übernachtungsmöglichkeiten an. Eine Sauna, Paddeling Boards und noch vieles mehr runden das Angebot ab. Wir informierten uns über einige Kurse. Ich war Feuer und Flamme und wäre gerne sofort in den Neopren Anzug gehüpft. Bei dem aufgerufenen Preis realisierte ich jedoch schnell, dass so eine Surfkurs nichts für zwischendurch ist.

Ich entschloss mich das nächste Mal mit etwas mehr Zeit wiederzukommen. Bis dahin nutze ich die Zeit, um Norbert für dieses arktische Abenteuer zu begeistern.

Eine Speisekarte die Fragen aufwirft

Mit einigen Informationen im Gepäck nahmen wir am Tisch Platz und während ich bereits wusste, dass mein Mittagessen eine köstliche Zimtschnecke mit einem Cappuccino sein wird, musste Norbert sich noch mit dem Angebot vertraut machen. Zurecht, denn neben Pommes stand auch Wal-Burger auf der Karte.

Norwegen betreibt immer noch kommerziellen Walfang, so findet man immer wieder auf Speisekarten und in Fleischauslagen Wal. Bei dem angebotenem Fleisch handelt es sich um Zwergwalfleisch. Bis dato hatten wir uns mit diesem Thema nie auseinandergesetzt, wir beschlossen uns darüber zu informieren und gaben unsere Bestellung auf. Ein Sandwich (ohne Walfleisch) mit Pommes und eine Zimtschnecke der Extraklasse.

Zwischenstopp Nusfjord – Ein Freilichtmuseum

Es war bereits Nachmittag als wir Nusfjord erreichten. Ein sehr abgelegenes, authentisches Fischerdorf. Viele der dort stehenden Hütten stammen aus dem späten 18. Jahrhundert. In einigen der traditionellen Fischerhütten (Rorbu) kann man sogar übernachten. Im Winter während der Fischerei-Hochsaison bewohnen auch die heimischen Fischer ihre dortigen Hütten.

Der größte Teil des Dorfes ist heute ein Freilichtmuseum. Der Eintrittspreis liegt bei 100 Kronen (ca. 10 Euro/Stand 2019). Dafür erhält man Einblick in gut erhaltene historische Gebäude, darunter eine Schmiede, ein Sägewerk,  eine Lebertransiederei, und eine Räucherstube. Für das leibliche Wohl gibt es eine historische Bäckerei und in der Kolonialwarenhandlung aus dem Jahr 1907 kann man allerlei Mitbringsel erwerben.

Postkartenmotiv Reine

Kaum saß ich im Auto, erwischte mich die Mittagsmüdigkeit. Norbert musste mit lauter Musik die weiteren Kilometer rocken, denn ich hielt tief und fest ein Powernap. Irgendwann kam das Auto zum Stillstand, der Motor ging aus und ich öffnete etwas mürrisch die Augen. Ich frage mich wie lange ich wohl geschlafen hatte, denn der Himmel war strahlend blau und die Sonne schien, als hätte der Sommer endlich seinen Einsatzort gefunden. Wir waren in Reine.

Es flog in Dauerschleife ein Hubschrauber einen Berghang hoch, im Gepäck genauer gesagt an der Leine eine Menge an Steinen. Diesen Haufen Steine flog er einen Bergkamm hoch, den Bergkamm den wir ursprünglich erwandert wollten. In Reine startet eine Wanderung, die zu den Beliebtesten auf den Lofoten zählt. Es ist eine kurze knackige Tour, die eine magische Aussicht verspricht. Eine Panoramaausschicht auf Fjorde, Inseln und das schöne Dorf Reine. Diese Beliebtheit führte dazu, dass die Wege extrem ausgetreten und rutschig wurden und aus dem beliebten Trail schnell eines der gefährlichsten Touristenziele in Norwegen mit tödlichen Unfällen wurde.

Die Sherpa-Treppe zum Reinebringen

Mit der Expertise und Hilfe von Sherpas wurden Steinstufen den Berghang hinauf gelegt, um den Weg wieder sicherer zu machen. Wir waren im Frühsommer 2019 vor Ort und die Stufen waren fast bis zum Gipfel verlegt. Mittlerweile ist die Wanderung wieder zu machen, doch ungefährlich ist sie keineswegs. Denn auch die Treppen haben bei Regen ihre Tücken und Abschnitte können matschig und rutschig sein.

Die Tour ist nur bei gutem und trockenem Wetter machbar. Gute Wanderschuhe sind ein Muss. Bevor ihr wegen der Wanderung aufbrecht, schaut auf der Reinebringen FB-Seite vorbei. Hier werden die Informationen zum Trail und den Parkmöglichkeiten (davon gibt es in Reine sehr wenig) regelmäßig aktualisiert. Ähnliche Wanderungen wie Reinebringen sind Festvågtind bei Henningsvær und Fløya bei Svolvær.

Moskenes

Wir steuerten einen Campingplatz an. Moskenes ist die Anlaufstelle der Fähre von Bodo kommend. Am Camping Platz angekommen sollten wir mit unserem Auto auf eine höher gelegenen Ebene fahren. Der Blick auf den Vestfjord von hier oben war einfach nur schön. Doch das tollste war, dass dieser Ort absolut windstill war. Das war der ruhigste Ort auf der ganzen Reise oberhalb des Artic Circels. Die Küste bildet hier eine kleine Bucht. Nach einer warmen Dusche, einem Bier mit Ausblick schliefen wir tief und fest ein.

Ein Tag auf einem Campingplatz

Wir hatten einiges an Schlaf nachzuholen. Gegen 11 Uhr pellten wir uns aus den Schlafsäcken, um dem Campingplatzbetreiber Bescheid zu geben, dass wir noch 2 Nächte dranhängen.Nach einem kleinen Frühstück verzogen wir uns wieder ins Dachzelt. Nachmittags kam die Sonne raus und wir genossen es mal ohne dicke Daunenjacke draußen sitzen zu können und tankten Licht, tranken das eine oder andere Bier und aßen Hotdogs, diesmal selbst gemachte.

Während unserer 6- wöchigen Skandinavien Rundreise nächtigten wir nur auf diesem Campingplatz, sodass wir in unserem Lofoten Reisebericht leider keine Vergleiche ziehen können. Wir fanden den Campingplatz sehr gut. Es war durchweg sauber und die Gemeinschaftsküche groß genug, um sich auch mal drin aufzuhalten. Die Stellplätze sehr gepflegt und die oben gelegenen Sanitäranlagen wirkten sehr neu. Der einzige Wermutstropfen war der schlechte WLAN-Empfang, das kannten wir aus Norwegen so nicht.

Wanderung Munken

Am vierten Tag unserer Lofoten Reise stand etwas mehr Aktivität auf dem Plan. Die Energiereserven waren ja wieder gefüllt, wieso also so zimperlich sein. Eine 20 km Wanderung sollte es werden. Die Tour startet am Camping Platz.

Wir packten unsere Brotzeit ein, füllten unsere Wasserflasche und machten uns am späten Vormittag auf den Weg. Die Tour ist als relativ einfach beschrieben, dennoch sollte nach unsere Einschätzung eine gute Grundkondition  schon allein wegen der Tourenlänge vorhanden sein. Wanderschuhe, wie auch Regenkleidung und ein Lagenprinzip an Klamotten sind unausweichlich.

Auf dem Weg zum Gipfel kamen wir an Munkebu vorbei, einer uhrigen Hütte des norwegischen Wandervereins DNT. In der Hütte kann man auch nächtigen. Wie wir im Nachgang herausgefunden haben, benötigt man lediglich einen Schlüssel für die Hütte, den man an der Touristeninformation in Mosekens erhält. Damit der Schlüssel einem auch ausgehändigt wird, muss man jedoch ein zahlendes Mitglied des DNT Vereins werden. Sofern man eine längere Trekkingreise in Norwegen plant, eine Idee wert.

Auf Wiedersehen, Lofoten !

Von der Hütte aus startend führte uns der Weg nun serpentinenartig Richtung Gipfel. Der Gipfel ist eher eine Plattform in unserem Fall eine schneebedeckte Plattform. Hier suchten wir uns einen Felsen, an dem wir unsere Brotzeit verspeisten und den Blick über die umliegenden Gipfel genossen.

Verschwitzt am späten Abend kamen wir wieder am Auto an und waren glücklich nicht nur eine Katzenwäsche vornehmen zu müssen, sondern den Vorteil eines Campingplatzes nutzen zu können.

Am Nächsten morgen war es dann so weit, wir nahmen nach dem Frühstück die Fähre nach Bodo und ich schmiedete bereits Pläne, was wir uns beim nächsten Besuch genauer anschauen werden.

Fazit – Lohnen sich 4 Tage auf den Lofoten?

Unserer Meinung nach lohnt sich ein Abstecher auf die Lofoten immer. Das Archipel ist für alle Natur und Outdoor-Liebhaber ein Paradies. Wir hätten uns hier auch noch einige Tage mehr aufhalten können. Je mehr Zeit ihr habt, desto flexibler könnt ihr auch auf das Wetter reagieren. Das Norwegische Wetter ist sehr wechselhaft, so könnt ihr in kürzester Zeit alle Jahreszeiten erleben.

Natalia

Natalia

Natalia liebt die Abgeschiedenheit in der Natur genauso wie den Trubel der Großstadt. Mit der leidenschaftlichen Eventmanagerin wird aus jeder Gruppenwanderung schnell ein kleines Ereignis mit Überraschungseffekt. Am liebsten ist sie mit einem Rucksack oberhalb der Baumgrenze unterwegs.

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